/ Thüringer Berufswahlmodell /
Das Berufswahlkompetenzmodell bildet das Kernstück des Thüringer Berufsorientierungsmodells, das von Driesel-Lange et al. (2010, 2020) als ganzheitliches, multidimensionales Modell zur Unterstützung theoriegeleiteter, bedarfsorientierter beruflicher Orientierung an Schulen entwickelt wurde. Zwei weitere Teilmodelle ergänzen das Berufswahlkompetenzmodell: Das Modell zur Kompetenzvermittlung beschreibt die Rolle der Lehrkräfte und deren Anforderungen, das Implementationsmodell die organisatorische Umsetzung. Das Modell integriert verschiedene wissenschaftliche Perspektiven auf berufliche Entwicklung, wie individuelle Entwicklung, Selbststeuerung, Ergebnis- und Kompetenzorientierung, Expertise-Erwerb und den sozialen Kontext. Der Berufswahlprozess wird als individueller, selbstgesteuerter Prozess verstanden, in dem Jugendliche durch Beobachtung und Erprobung berufswahlrelevante Erfahrungen und Kompetenzen erwerben. Die vier Phasen des Modells – Einstimmen, Erkunden, Entscheiden, Erreichen – beschreiben die Entwicklung von Berufswahlkompetenz als lebenslangen, dynamischen Prozess. (Driesel-Lange et al., 2020)
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